Hochschule Darmstadt – angewandte Wissenschaft in Technik, Gesellschaft und Kunst

Die Hochschule Darmstadt (h_da) ist eine der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) in Deutschland. Über 70 Bachelor-, Diplom- und Masterstudiengänge, von denen viele die Möglichkeit bieten, eigene Spezialisierungen zu wählen, bieten den rund 13.500 Studierenden hervorragende Berufsaussichten. Sie studieren Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Mathematik, Informationswissenschaft und Informatik, Wirtschaft und Gesellschaft, Architektur, Medien und Design.

 

Als Fachhochschule steht die h_da in der Tradition deutscher Fachhochschulen: Mit ihren wissenschaftlichen und praxisorientierten Studiengängen ist sie offen für ein breites Spektrum an Ausbildungshintergründen. Es fördert den akademischen Erfolg durch kleinere Klassengrößen und ein hohes Verhältnis von Lehrkräften zu Studierenden.

 

Nationaler Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche UNESCO-Kommission zeichneten die h_da erstmals im Jahr 2014 und erneut in den Jahren 2017, 2019, 2021 und 2024 als Modell für nachhaltige Entwicklung aus. Mit der Auszeichnung als preisgekrönte Initiative im Rahmen des UNESCO-Programms „Bildung für nachhaltige Entwicklung: Verwirklichung der globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (ESD 2030)“ würdigte die unabhängige Jury damit die konsequente Ausrichtung der h_da auf Nachhaltigkeit Weiterentwicklung – nicht nur in Lehre und Forschung, sondern auch im Management seiner Gebäude und in der Vernetzung mit Partnern in der Region. Maßgeblichen Anteil an dieser Auszeichnung hatte die „Sustainable Development Initiative“ (I:NE), die Keimzelle zahlreicher gemeinsamer Projekte der h_da mit Partnern in der Region. Im Rahmen des Bund-Länder-Förderprojekts „Innovative Hochschule“ setzt die Hochschule gemeinsam mit ihren Partnern zahlreiche Nachhaltigkeitsprojekte um. Über die „Exzellenzinitiative Fachhochschulen (ehemals FHs)“ erhalten sie rund zehn Millionen Euro.

 

In den Bereichen Forschung, Entwicklung und Wissenstransfer konzentrieren sich drei zentrale Institutionen ausschließlich auf nachhaltige Entwicklung: Das Doktorandenzentrum für Nachhaltigkeitswissenschaften bietet ein in Deutschland einzigartiges Doktorandenprogramm in den Nachhaltigkeitswissenschaften an. Im Forschungszentrum für nachhaltige Prozesse und Verfahren (fz npv) arbeiten Forscher verschiedener Disziplinen zusammen; Hier werden drittmittelgeförderte Projekte zu :ne durchgeführt und eine Infrastruktur für den kontinuierlichen Austausch über Methoden und Vorgehensweisen in der angewandten Forschung geschaffen. 

 

Die Innovations- und Transformationsplattform für nachhaltige Entwicklung (itp:ne) bringt Akteure aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um Prozesse für eine nachhaltige Entwicklung zu etablieren. Darüber hinaus unterstützt das itp:ne Forschende durch Austauschformate und Kapazitätsaufbau in der inter- und transdisziplinären Forschung. Von 2018 bis 2025 hat das angeschlossene Bürgerpanel die Perspektiven der Bürger systematisch in die Übertragung und Gestaltung von Veränderungsprozessen in der Region einbezogen.